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Pietro Consagra. Sette Sculture.

Organisiert von Alessandro Albanese Galleria D'Arte, Archivio Pietro Consagra

Veranstaltungssprache:
Nicht gesprochen

Kostenlose Veranstaltung

Beschreibung

Die Galerie Alessandro Albanese eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Pietro-Consagra-Archiv und der Künstlerkooperative Oltre l'Arte die Ausstellung „Pietro Consagra. Sieben Skulpturen“. Kuratiert von Giorgio Verzotti und gefördert von der Stadt Matera, der Zetema-Stiftung und dem Musma-Museum, findet die Eröffnung am Mittwoch, den 22. Juli 2026, von 17:00 bis 21:00 Uhr in der Kirche des Fegefeuers in Matera statt. Die Kirche des Fegefeuers in Matera, die heute in der ganzen Stadt als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und zugleich als Sakralbau bekannt ist, präsentiert diesen Sommer eine Ausstellung von Pietro Consagra. Consagra, der sowohl in Italien als auch international als eine der führenden Figuren der zeitgenössischen Bildhauerei gilt, hat bereits wichtige Spuren in der Stadt hinterlassen: eine große, vielbeachtete Freiluftausstellung mit Skulpturen im Jahr 1978 sowie mehrere Werke, die im Stadtmuseum aufbewahrt werden. Diesmal ist seine Präsenz zurückhaltender, mit nur sieben Skulpturen, die jedoch alle prägnanten Merkmale seiner einzigartigen Bildsprache bewahren: die Wahl der Zweidimensionalität, der Verzicht auf Dreidimensionalität und die Allround-Natur der traditionellen Bildhauerei. Seit seinem Debüt hat Consagra die Sprache der traditionellen Bildhauerei erneuert und sogar revolutioniert, zunächst durch die Hinwendung zur Abstraktion und später durch die Reduzierung der plastischen Entwicklung auf die Frontalität. Die kompakte und essentielle Ausstellung vereint Bronzen, Eisenskulpturen und bemalte Holzarbeiten aus Jahrzehnten des Schaffens des sizilianischen Künstlers: Werke wie „Bifrontale“ (1984), „Ferro vuoto“ (Leeres Eisen), „Legno dipinto“ (Bemaltes Holz) (1984) und die Serie „Prominenze“ (Erhebungen) (1995) treten in einen Dialog mit den barocken Räumen der Kirche und stellen das Zeitgenössische dem Sakralen direkt gegenüber. Fast fünfzig Jahre nach der historischen Freiluftausstellung von 1978 kehren Consagras Skulpturen somit nach Matera zurück und treten in einen erneuten Dialog mit der Stadt. Text von Giorgio Verzotti
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