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Le baccanti di Euripide e il museo incarnato: un simposio di ricerca a Moyseion

Organisiert von Moyseion Matera

Veranstaltungssprache:
🇮🇹 Italienisch

Kostenlose Veranstaltung

Beschreibung

Mitten in den Sassi von Matera, im Moyseion – dem weltweit ersten bewohnten Museum – findet am Samstag, dem 30. Mai, das Forschungs- und Kulturexperiment-Symposium „Euripides’ Bakchen und das inkarnierte Museum“ statt. Ein ganzer Tag im Dialog zwischen Archäologie, Anthropologie, Theater und Philosophie, beginnend mit einer Neuinterpretation von Euripides’ letzter Tragödie. Das Treffen entspringt dem Wunsch, zu erforschen, wie die Bakchen – ein Werk, das kurz vor dem Tod des Autors entstand und 405 v. Chr. posthum aufgeführt wurde – die Gegenwart weiterhin hinterfragt. In Euripides’ Drama wird der Konflikt zwischen Dionysos und Pentheus zu einer Linse, durch die sich die ungelöste Spannung zwischen Rationalität und Instinkt, zwischen Macht und Ritual, zwischen ordnender Norm und widerständigem Körper interpretieren lässt. Ein Text, der keine Antworten liefert, aber sie alle in sich birgt und dem Zuhörer die Wahl lässt. Das Symposium bringt Archäologen, Anthropologen, Philologen, Kuratoren, Filmemacher und Forscher zu einem interdisziplinären Austausch über das Verhältnis von verkörpertem Mythos, Körper und lebendigem Wissen zusammen, um Raum für kollektive und unkonventionelle Reflexion zu schaffen. Zu den Referenten gehören: Professorin Elisa Bellato, Anthropologin und Museologin, Akademie der Schönen Künste Venedig Angelo Bianco, Kunstkritiker, Southeritage Foundation Professorin Marina Brancato, Anthropologin, Akademie der Schönen Künste Florenz Professorin Angela Carcaiso, Theaterdirektorin Professorin Francesca Cominelli, Kulturökonomin, Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne Dr. Luigi Crimaco, Archäologe Dr. Veronica Mecchia, Fotografin, Paris Dr. Susanna Ravelli, Kuratorin, „Casa degli Artisti“, Mailand Dr. Giulia Ricci, Autorin, Rom Professor Dimitris Roubis, Archäologe, Universität Basilikata Professor Antonio Salerno, Universität Kampanien „Luigi Vanvitelli“ Professor Claudio Schiano, Klassischer Philologe, Universität Bari